Dieser Text entstand im Anschluss an eine Reise nach New York und Peru, die ich 2009 zusammen mit meinem Neffen Joey unternommen habe.

Holiday of a lifetime

Joey posiert vor der Brooklyin Bridge

Seinen 17. Geburtstag im Amazonasgebiet feiern? Die Gelegenheit hatte der Lüneburger Teenager Joey Kuttig in diesem Sommer. Er verbrachte die Ferien zusammen mit seinem Onkel am anderen Ende der Welt, in New York und Peru.

Als wir am 29. Juni in Hamburg abflogen, war ich fasziniert von dem Gedanken, nach New York zu kommen. Was ich sonst noch erleben würde, konnte ich mir noch gar nicht vorstellen.“

Mädchen mit Lama bei Arequipa in den peruanischen Anden

Wie bereits viele Touristen vor ihm, musste auch Joey feststellen, dass eine Woche in New York viel zu kurz ist für diese pulsierende Stadt. Die Zeit reichte kaum, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Manhattans zu erkunden. Von Queens oder der Bronx ganz zu schweigen.

Bereits voll mit Eindrücken ging die Reise am 06. Juli weiter nach Lima. Bei den Gastgebern ergab sich die erste Gelegenheit, das mühsam erlernte Spanisch in der Praxis zu üben. „In Peru hat mir abgesehen vom Dschungel der Besuch bei unseren Bekannten in Lima am besten gefallen“, schwärmt Joey, der die außergewöhnliche Gastfreundschaft der Peruaner gar nicht genug loben kann. „Außerdem habe ich sehr viel Spanisch gelernt, weil ich die Sprache sprechen musste.“

Kondor im Colca Canyon

Nach zwei Tagen in Perus Hauptstadt ging es per Bus über Arequipa weiter in den Colca Canyon. Hier streifen die riesigen Kondore mit ihren Flügelspitzen fast die gespannt zuschauenden Touristen. Anschließend stand Puno auf dem Programm mit dem Titicacasee und seinen schwimmenden Inseln. Gewöhnungsbedürftig war die Höhe. Die Stadt liegt über 3800 Meter hoch. „Ich hatte in den ersten Tagen ständig leichte Kopfschmerzen“, berichtet der Teenager. „Außerdem ist man schon nach ein paar Schritten außer Atem.“ In der ehemaligen Inka-Festung Machu Picchu waren diese anfänglichen Probleme jedoch vergessen. Zu überwältigend waren die Eindrücke dieses Kulturdenkmals.

Kaiman am Ufer des Rio Tambopata

Den Abschluss der Reise bildete ein fünftägiger Aufenthalt im Tambopata Nationalpark. Dort erlebte der Lüneburger Jugendliche neben Wanderpalmen, bunten Aras und perfekt getarnten Fröschen sogar Kaimane live.Angeblich greifen die Viecher keine Menschen an und man kann in den Flüssen sogar baden. Hab´ ich aber nicht ausprobiert“, gesteht Joey schmunzelnd.

Am Schluss der faszinierenden, aber auch außerordentlich anstrengenden Reise kommentierte Joey den Tagesaufenthalt in New York mit den Worten: „Nochmal New York? Ich will nach Hause!“

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© Siegfried Kuttig